Ihre Meinung zum Tempolimit - 2
Schreiben Sie hier Ihre Meinung zum Tempolimit auf Autobahnen auf - in sachlicher Form. Welche Vorteile bringt das Tempolimit für das Klima? Inwiefern trägt ein Tempolimit zur Verkehrssicherheit bei? Was ist ihr Standpunkt?
Tags: Autobahn, CO2, Klima, Klimaschutz, Klimawandel, Tempolimit, Treibhausgas, Verkehrssicherheit
Der Beitrag wurde am Dienstag, den 6. November 2007 um 22:27 Uhr veröffentlicht und wurde unter Ihre Meinung zum Tempolimit abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten.Bitte Bookmarken:





Am 7. November 2007 um 02:32 Uhr
hi
ich halte tempolimit für unsinn alleine die aussage das es die verkerhssicherheit erhöhen würde.
nur 1% der der unfälle mit todesfolge erfolgte bei einer geschindigkeit über 130kmh wobei 27% der unfälle auf unangepasste geschwindigkeit passierten,
zb überholversuche von pkw´s die ohne zu schauen auf die linke spur ziehen,
auch zu langsamfahren ist eine unangepasste geschwindigkeit.
übrigens das was eine kuh in einem jahr an methan ausstösst damit kan ein kleinwagen 18000km weit fahren um genauso schädlich zu sein.
als berufskraftfahrer miet einer monatsleistung von ca 5000km im monat
stelle ich immer fest das nur auf den begrenzten und geregelten strecken staus enstehen und alle aufeinmal auf der linken spur unterwegs sind.
und zu guter letzt ist es wieder ein klasse instrument den autofahrer zu schröpfen
den wer dann um 3 uhr nachst auf einer 3spurigen autobahn schneller fährt wird sicherlich sofort geblitzt.
ach ja was noch vergessen wurde politik mit einem angeheiztem thema ein anderes zu verstecken zb überwachung der telefonleitungen heimliches eindringen in unsere computer den wir deutschen sind ja sowieso alles potentielle verbrecher.
darum müssen auch von allen die telefon ,internet und maildaten für 6 monate gespeichert werden das auch ausländische verfolgungsbehörden ungehinderten zugan zu erhalten.
mfg
Am 7. November 2007 um 08:49 Uhr
Ich bin generell gegen die Einrichtung eines Tempolimits, unsere Autobahnen sind gut ausgebaut und ich sehe es nicht ein mich auf eine Geschwindigkeit wie 130 zu beschränken wenn ich stattdessen auch wesentlich schneller fahren kann und somit mein Ziel eher erreiche.
Der ganze Umwelthype im Moment ist eh wieder nur ein Trend welcher durch die Medien hochgepusht wird wie vor einiger Zeit der BSE Skandal oder die Vogelgrippe.
Wenn man das Klima schützen will sollte man einige Länder davon überzeugen in ihrer Industrie höhere Umweltstandarts einzuführen aber nicht uns vorschreiben wie schnell mal zu fahren hat.
Ich hoffe soweit wird es niemals kommen das ein Tempolimit von 100,110,120,130 jemals durchgesetzt wird!
Am 7. November 2007 um 13:18 Uhr
Es geht nicht nur aber auch um das Klima. Wesentlich wichtiger ist der Schutz Lebens. Es gibt einfach physikalische Gesetze, welche durch keine Autolobby zerredet werden können. Große Masse + Hohe Geschwindigkeit = Extremes Zerstörungspotential. Wer das nicht einsieht, sollte sich freiwillig als Crashtestdummy melden, um es am eigenen Leib zu erfahren. Der vernunftbegabte Autofahrer möchte vor allen Dingen sicher und entspannt ankommen. Ein so hohes Sicherheitsgefühl wie die Bahn es vermittelt,wird es auf der Straße wohl nie geben, aber es darf keinen Freifahrtschein für Egoiisten geben, die dem Unfalltod gelassen gegenüberstehen, nur weil sie in ihrer dicken Karosse besser geschützt sind als der Fahrer des Kleinwagens. Das kleine leichtere Auto wird die Energie schon absorbieren. Das ist ungerecht, hat aber nichts mit Neid zu tun. Selbst bei einem Tempolimit können sich Wohlhabende immer noch mit ihren schicken Autos von der Masse abheben. Aber wer heutzuage mit 200km/h über die Autobahn brettert ist für mich ein potentieller Mörder! Da kann er noch so laut protestieren, seine “Waffe” im Griff zu haben.
Die Naturkräfte sind schneller, stärker und erbarmungsloser als der Mensch.
Am 7. November 2007 um 22:07 Uhr
Zu Familienvater: Vollkommener Blödsinn!!!
Da fällt es einem schwer sachlich zu bleiben. Hier wird genau so subjektiv emotional für das Tempolimit argumentiert, wie auf anderer Seite dagegen.
Höheres Zerstörungspotential durch höheres Tempo? Schwachsinn, ob mit 130, 140 oder 200 Km/h im Falle eines Unfalles dürfte das ziemlich egal sein.
Es geht auch nicht ums hirnlose, ungezügelte Rasen, sondern um schnelles Fahren, wenn die Situation es erlaubt. Das ist erstaunlich häufig der Fall, wie viele wissen, die nicht nur im Berufsverkehr unterwegs sind.
Das Tempolimit und die Diskussion darum sind nur ein weiterer Schritt, der zeigt wie unsachlich in unserer Gesellschaft diskutiert wird.
Weder wird das Klima durch ein Tempolimit nennenswert geschützt, noch werden wir die globale Erwärmung aufhalten oder weniger Unfalltote haben.
Es gibt sicherlich mehr als 10 bessere und effektivere Maßnahmen, wie man das Klima schützen könnte. Allerdings müßten die Freunde des Tempolimits, Umweltaktivisten, Klimaschützer, Politiker usw. dazu selbst auch Abstriche im persönlichen Komfort machen und nicht nur andere Menschen mit ihren zum Teil verqueren Ideen gängeln.
Also: Ganz klar gegen das Tempolimit! Es gibt keine (sehr wenige) sinnvollen Argumente dafür, bisher wurden hier keine genannt….
Am 8. November 2007 um 08:02 Uhr
Hallo Julian
Schnelles Fahren, 130 km/h sind schnell! Stimmt, immer noch schnell genug um sich auch bei dieser Geschwindigkeit totzufahren. Aber die Geschwindigkeitsdifferenzen auf Autobahnen wären nicht mehr so hoch! Aufprallgeschwindigkeiten verringern sich. Emotionen sind hier zweitrangig. Es geht um physikalische Fakten. Hinzu kommt die viel kürzere Reaktionszeit bei hohen Geschwindigkeiten. Die kann niemand wegreden. Es geht um Sicherheit, Menschenleben, Abbau von Ängsten. Der Fahrspass oder der Zeitgewinn von Schnellfahrern ist absolut zweitranging!
Mehr Sicherheit, das ist der wichtigste Grund für ein Tempolimit und er ist völlig ausreichend!
Am 8. November 2007 um 09:25 Uhr
Hallo!
Die Unverbesserlichen, die schneller als 130 kmh fahren wollen, können ja an den rennfreien Tagen auf dem Sachsen- oder Nürburgring schneller fahren, dort verletzen, oder töten sie wenigsten keine unschuldigen umweltbewussten Fahrer.
Neben den bereits oben aufgeführten sachlichen Argumenten die für ein Tempolimit sprechen, fehlt noch: Die heutigen Schnellfahrer lösen die schweren Unfälle aus, nicht die Fahrer, die angepasst mit 130 kmh gleichmässig fahren. nicht.
Frau Merkel ist ja noch gegen ein Tempolimit; hier hat die Premium-Lobby wieder perfekt gearbeitet; sie wird wieder umfallen!!
Damit es klar ist: Obwohl ich einen PKW, der 240 kmh läuft, fahre, bin ich aus Vernunftgründen für ein Tempolimit, das allerdings auch bei 140 kmh liegen könnte.
MfG
Am 9. November 2007 um 12:26 Uhr
Also erstmal zu Familienvater tolle meinung die du da vertrittst!!! (Achtung Ironie)
Ich bin Beruflich im Aussendienst das heisst ich muss viel pendeln.
Ich muss täglich viele Kilometer runterfahren, und da man auch Termine hat (die man auch einhalten sollte) die zeitlich oft eng im Terminplan liegen, wäre dies für mich mit einem Tempolimit unschaffbar. Ich denke das problem ist einfach das viele Leute auch Autos fahren die gerade mal 130 schaffen entweder da sie Angst vor dem Autofahren haben oder da sie sich einfach kein schnelleres leisten können.
Ich denke das hier auch der neidfaktor eine grosse Rolle spielt.
Zu Helmut muss ich sagen das auch viele unfälle durch langsamfahrer ausgelöst werden da sich diese Oft mit irgendwasanderem beschäftigen nur nicht mit dem Autofahren.
Das wir jedes Jahr auch mehr Verkehrstote haben liegt auch daran das wir jedes Jahr einfach mehr Neuzulassungen haben. Aber davon redet ja keiner der Schlaumeier.
Mir geht es Übrigens auch um meine Menschlichen rechte die der Staat uns sowiso schon fast genommen hat.
Lg
Am 11. November 2007 um 20:40 Uhr
Also, eine Sache möchte ich dann doch klarstellen. Es geht nicht darum, dass man auf vollen Autobahnen so schnell fahren soll, bzw. so unangepasst, dass die Geschwindigkeitsdifferenz so groß ist, dass Unfälle provoziert werden.
Das Problem ist doch aber ein anderes: Wenn man eine elektronische, dem Verkehr angepasste Verkehrsführung installiert, wie fast überall geschehen, dann kann man bei voller Strecke gerne 120 oder 130 Km/h oder weniger vorschreiben.
Das ist SINNVOLL!!!!
Aber: Wer fährt denn bitte auf einer leeren Autobahn 100 oder 120 Km/h? Wenn es der Verkehr zulässt sollte die Autobahn also nicht beschränkt sein.
Ich bin schon wochentags 20-30 Kilometer am Stück über leere Autobahnen mit 180 Km/h gafahren, ohen dass ich einen anderen Autofahrer behindert/gefährdet oder sonst wie beeinträchtigt hätte: Es war einfach kein anderes Auto da!!
Es sollte in so einer Situation jedem selbst überlassen bleiben, wie schnell er fahren möchte.
Ob ihr es glaubt oder nicht, nicht jeder Bundesbürger möchte andauernd von der Politik, anderen Autofahrern, Umweltaktivisten oder sonst wem bevormundet werden.
Es geht nicht ums hirnlose Rasen, es geht um angepasstes sicheres aber schnelles Fahren, das niemanden gefährden muß.
Übrigens: Nicht die BAB sind die Unfallschwerpunkte, sonder Bundesstraßen (mit Tempolimit)!!!!
Einfach mal drüber nachdenken. Außerdem auch bei Tempolimit 100 Km/h werden hirnlose Idioten unterwegs sein, die schneller fahren, dicht auffahren (das ist schon verboten - kaum einer hält sich dran) und andere Menschen werden gefährdet. Auch Alkohol am Steuer ist verboten, trotzdem ein überproportional hoher Unfallgrund.
Also: Elektronisch geregeltes Tempolimit, da wo es sinnvoll ist, aber NIEMALS GENERELL!!!!
Am 13. November 2007 um 09:05 Uhr
Das Wohl Vieler ist wichtiger als das Wohl Weniger oder eines Einelnen! [Zitat: Spok] Was ich damit sagen will, warum müssen die “Vielen” vernunftbegabten Autofahrer für die “Wenigen” Vertretertyten, Großkotze und Idioten bezahlen? Die Unfallzahlen auf Landstraßen kann man nicht mit der Autobahn vergleichen: keine Leitplanken, Gegenverkehr, scharfe Kurven, Querstraßen, Wildwechsel, Fahrradfahrer, Traktoren… . In der Stadt kommen noch mehr Gefahrenquellen hinzu. Es ist auch nicht das Thema, ständig die Unfallzahlen der Straßentypen zu vergleichen. Man kann mit dem Tempolimit die Unfälle auf Autobahnen reduzieren und das reicht als Argument! Leere Autobahnen dürften wohl eher die Ausnahme sein. Auch millionenteure Verkehrsleitsysteme kann man sich mit einem Tempolimit sparen.
Das einzige halbwegs vernünftige Argument gegen ein Tempolimit ist der Zeitgewinn, aber zu welchem Preis ?!
Am 15. November 2007 um 17:44 Uhr
An Familienvater: Witzbold- Kannst du nicht lesen oder bist du einfach nur sturr???
Meine Argumente sind doch genau die die zählen:
1. Elektronische Verkehrsüberwachung existiert bereits, ist sicherlich günstiger als Polizisten/Kontrolleure, ist sinnvoll und sicherlich auch nötig, wenn 130 Km/h (oder irgendein anderes Tempolimit kommen sollte)
2. Natürlich kann ich Unfallzahlen vergleichen, genau das interessiert doch! Dann baut halt Leitplanken an Bundesstraßen auf, das wird die Dummheit der Menschen aber nicht lindern.
3. Leere Autobahnen existieren (habs selbst gesehen - Hahaha!!!!)
4. Zeitgewinn ist uninteressant, was soll das denn für ein Argument sein????
Wenn ich es eilig habe und es die Situation erlaubt fahre ich (du magst es nicht glauben) auch auf ner beschränkten Strecke schneller !!! (ohohoh)
Also: Ich bleibe bei meinem Kommentar: Sinnvolle elektronisch gelenkte Verkehrsführung, keine Gängelung aller durch wenige….
Am 28. November 2007 um 23:01 Uhr
Sitze selber jährlich 40-50tkm im Auto. Der Zeitgewinn wenn ich auf einer ruhigen AB 160+ fahre ist für mich erheblich. Das ist mein Komfort. Ich möchte anderen ja auch nicht die ungesunde und klimaschädliche Klimaanlage im Auto verbieten. Vor 15 Jahren Fahrverbote wegen NOx, jetzt wegen Partikeln, in beiden Fällen hat/wird die Technik eine Reduktion um über 90% erreichen. Statt marginale Verbesserungen für die Umwelt durch Gängelung und Kriminalisierung vieler durchzusetzen, sollten wir für uns unsere Nachfahren und als Vorbild für andere den Anteil an sauberen Energien erheblich und schnell steigern.
Zurück auf Tempo 130->100->60->Pferdekutsche ist keine Lösung.
In 20 Jahren können wir alle mit sauber erzeugtem Strom fahren, ich bin jetzt schon gespannt, welche Argumente den Befürwortern dann einfallen:
Ach ja, Sicherheit:
@Familienvater+helmutmatias
Die Hauptgefahren durch Regen, Schnee, Nebel werden durch ein Tempolimit nicht geringer. Die Unfallzahlen sinken durch Technik seit 30 Jahren fast ununterbrochen, obwohl die Verkehrleistung, sich vervielfacht hat und die Infrastruktur auf dem Stand vor 20-30 Jahren stehengeblieben ist. Mann muss sich nur mal ausmalen wieviel Sicherheit eine Verbesserung der Straßen bringen könnte (bestimmt 75%) , dann müsste jeder der dieses Argument bringt sich hierfür einsetzen, statt andere anzuschwärzen.
Am 15. August 2009 um 11:11 Uhr
Laßt es sein mit dem Tempolimit Unsinn! Wäre eine Gängelung der Autofahrer. 75% aller Befragten wollen es NICHT!!!
Am 6. Januar 2010 um 20:40 Uhr
Hallo,
es gibt zahlreiche wissenschaftliche Stuien dazu, das eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf BABs nicht nur die Unfallzahlen drosseln würde, sondern auch der Gesamtkraftverbrauch in der BRD ganz erheblich und damit die Umweltbelastung zurückgehen würde. Wer es wirklich wissen will, kann diese Studien im Netz leicht finden.
Wenn hier jemand argumentiert das es gleich wäre, ob man mit 130 oder 200 fährt, so muss ich mich ernsthaft fragen, ob er überhaupt warheitsfähig ist und er nicht einfach nur weiterhin ungestört seiner Selbstverwirklichung als Ersatzrennfahrer nachgehen will.
Allein der rechnerische Bremsweg ist bei 200 fast 3X (!!!) so lang wie bei 130. Ein wirklich erfahrenen Autofahrer weiß soetwas natürlich! Das solche unsinnigen Argumente trotzdem immer wieder, auch von durchaus intelligenten Menschen, ins Spiel gebracht werden, finde ich erstaunlich und würde sie gerne einmal von einem Psychologen erklärt bekommen.
Auch das mit der Umweltbelastung wird immer wieder gerne abgestritten. Hierzu einmal eine Info, über die SUV-Besitzer nicht so gerne sprechen:
Wenn man den Verbrauch eines über 2 Tonnen schweren uns 400 PS starken SUV nach EU-Norm betrachtet, so mag da ein Verbrauch von ca. 14 liter heraus kommen. Ansich schon gewaltig. Tatsache ist aber, das dieser Norm eine eher ruhige Fahrweise zu gerunde liegt. Nun kauft sich niemand einen solchen Wagen, um damit auf der BAB 120 zu fahren - oder?
Wenn Sie nun versuchen, dieses “Eckhaus” mit 200 und mehr durch den Wind zu schieben und dabei immer wieder beschleunigen müssen, um nach lässtigen Aufhaltungen durch “unverständige Verkehrsteilnehmer” wieder auf Touren zu kommen, verbraucht ein solches Fahrzeug gerne auch mal über 40 liter auf 100km. Dieses ist kein Witz!
Allein die zahlzeichen Tankstopps verhindern hier ein wirklich zügiges Vorankommen. Womit ein weiteres Argument auf der Strecke bleibt. Bleibt also nur noch ein lebensgefährlicher Egotripp. Bei einem solchen Panzer wohl mehr für die anderen.
Denken Sie mal darüber nach. Aber bitte - mit dem Kopf!
Herzlichst - Heinrich