Ihre Meinung zum Tempolimit - 3
Das Tempolimit auf Autobahnen dient auch der Verkehrssicherheit. Aber wie ist Ihre Meinung zu diesem Thema. Schreiben Sie sie auf - bitte sachlich. Welche Vorteile bringt das Tempolimit für die Sicherheit im Straßenverkehr? Inwiefern trägt ein Tempolimit zum Schutz des Klimas bei? Was sagen Sie?
Tags: Autobahnen, CO2, Klima, Klimaschutz, Klimawandel, Tempolimit, Treibhausgas, Verkehrssicherheit
Der Beitrag wurde am Donnerstag, den 8. November 2007 um 10:21 Uhr veröffentlicht und wurde unter Ihre Meinung zum Tempolimit abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten.Bitte Bookmarken:





Am 8. November 2007 um 19:23 Uhr
Ich möchte gerne ein Leserkommentar aus *Der Spiegel* zitieren, den ich richtig gut finde und das widergibt, was ich darüber denke:
“Vereinfachend kann die Gruppe derer, die sich vehement gegen ein bundesweites Tempolimit aussprechen, als beruflich meist erfolgreiche Alpha-Männchen, die tagtäglich strategische und weitreichende Entscheidungen treffen müssen, charakterisiert werden.
Eine psychologische Komponente spielt hier eine entscheidene Rolle: Die Herren fühlen sich im Recht, denndie freie fahrt ist ja gesetzlich erlaubt, Nötigungen, Drängelei und dichtes Auffahren werden, wenn überhaupt, als Kavaliersdelikte empfunden. Mit der Einführung eines tempolimits aber ginge dieser “Anspruch” verloren: Wer rast tut Unrecht
Dieser kleine Unterschied hätte eine erhebliche Auswirkung auf das Verhalten unserer Zielgruppe im Straßenverkehr - und damit auf den verkehrsfluss im Allgemeinen”
Zitat: Dr. Alexander Sartori, Spiegelausgabe 45
Am 9. November 2007 um 20:20 Uhr
Leute, ihr habt einfach KEINE AHNUNG!!! Wenn ich diese Argumente höre - Klimaschutz blablabla, Verkehssicherheit blablabla… MACHT EUCH SCHLAU und hört auf zu schwätzen!!! Dass in Deutschland gerade etliche Kohlekraftwerke gebaut werden (über 40 sind geplant, die CO2 Schleudern schlechthin), und dass das ganze auch noch von der Politik abgesegnet und gefördert wird interresiert euch wohl nicht. Gegen die Emissionen die da anstehen ist ein Tempolimit ein schlechter Scherz… Obendrein bekommen die Energiekonzerne von der Regierung Verschmutzungsrechte im Wert von Milliarden geschenkt die sie dann unverschähmt auf die Energiepreise draufschlagen. Die Regierung SCHENKT den Konzernen Milliarden die IHR bezahlt! (wer´s nicht glaubt soll sich informieren!) Verkehrssicherheit??? Holt euch mal Statistiken ran, informiert euch wie es wirklich aussieht und lasst dieses hintergrundlose Geschwätz! Ihr werdet belogen und betrogen und tanzt auch noch zu dieser Musik. Einem wird regelrecht kotzübel wenn man das sieht. Ihr spielt dieser Symbolpolitik in die Hand, der Regierung geht es nicht um Klimaschutz oder Verkehrssicherheit. Der Teufel hat sich als Pfarrer verkleidet und läutet zur Messe, macht endlich die Augen auf!! Vor allem die “Experten” die keine 5000km im Jahr fahren und meinen sie müssten hier rumposaunen. Übrigens, ich habe hier auf der Seite irgendwas mit 350 Stimmen gesehen… dann guckt mal hier rein
noch was zu meiner Person: ich bin Berufskraftfahrer und fahre pro Jahr über 150000km, deshalb kann ich aus fundierter Erfahrung behaupten dass ein generelles Tempolimit auf Autobahnen Schwachsinn ist, und zwar nicht nur in Deutschland.
Am 10. November 2007 um 00:49 Uhr
100 fahren bei freier Autobahn ist doch wie wenn’s einen juckt und man dürfte sich nicht kratzen!!
Im Ernst, da kann man doch nicht bei fahren, da kriegt man doch zustände.
Der einzige Grund, warum ich mich im Ausland an generelle Tempolimits halte, ist, dass ich dort Ausländer bin und mich den Gepflogenheiten des LAndes in gewissem Masse als Zeichen des Respekts anpasse. Aber in meinem eigenen Land, in dem ich wahlberechtigter Bürger bin? Never!!! Und ih kommt mit dem Scheiss nicht durch.
Es soll mal jeder selbst entscheiden, was er für den Klimaschutz tut. Ich fahr immer Bahn statt zu fliegen. Und wenn ich alle paar Wochen mal Autobahn fahre, will ich da schnell vorankommen und ein bißchen Spaß am fahren haben und da brauche ich kein schlechtes Gewissen bei haben.
Am 10. November 2007 um 12:44 Uhr
3% CO2 Reduktion ? Vollkommene Irreführung: denn die 3% (es gibt auch glaubwürdige Zahlen von um 0,6%) beziehen sich doch wohl allein auf die angebliche, allerhöchstens vermutete Reduktion von AUTO-Abgasen.
Der Anteil am gesamten CO2 Ausstoß in Deutschland ist aber ganz erheblich höher. Und deshalb würde ein Tempolimit den CO2 Ausstoß in Deutschland insgesamt auch nicht um 0,6 0der 3% verringern, sondern durch ein Tempolimit nur um nahezu 0%! Also: Tempolimit = fast null mehr Klimaschutz!
Auf den CO2 Ausschluß Deutschlands, Europas, Chinas, Indiens bzw. der Welt wäre das so irrelevant, wie ein einzelnes winziges Staubkorn im Staubsaugerbeutel weniger.
Obendrauf kommt noch, daß man ständig immer wieder bremsen bzw. verlangsamen und Gas geben wird, um möglichst exakt die 130 zu halten. Außerdem wird der Verkehrsfluß schlechter, und es passiert dabei genau dasselbe + Staus. Beides heißt dann wieder: mehr Abgase!
Dagegen stehen außerdem wichtige Argumente, die viele nicht bedenken, weil selbst (scheinbar oder momentan) nicht betroffen:
1. Erhebliche wirtschaftliche Argumente:
* Weltweit so wichtiges Image der deutschen Autoindustrie (oft der einzige Grund, noch deutsche Autos zu kaufen, wegen des Status). Erheblich unterschätzt.
* Kurier- und Transportwirtschaft, Tourismusbranche und dort vor allem wieder kleine Unternehmen werden sich nicht leisten können, 30% mehr Fahrer einzustellen bzw. zu bezahlen, die die längere Fahrzeit ausgleichen. Folge: Pleite, Arbeitsplatzvernichtung.
Folge: Wirtschaftliche Verluste heißt auch, daß nur noch weniger Geld für Umweltschutz ausgegeben wird (werden kann).
2. Verkehrssicherheit:
* Die enorm niedrigen Zahlen an Unfällen und Toten in Deutschland sprechen für sich: die Unfälle, auch mit toten sind in vielen Nachbarländern mit Tempo 130 und weniger MEHR, nicht weniger.
* Wer es eilig hat (z.B. jeder, der beruflich fahren muß, Tages- oder Wochenendheimfahrer, die noch 1 Stunde mit ihren Familien möchten, etc. …), der schaut nur noch auf den Tacho und Straßenrand nach den Blitzern, die dann - Achtung vorschnelle Freunde nur angeblich großen Umweltschutzes - überall in Deutschland stehen werden(!), statt auf die Straße! Jeder, der viel Auto fährt, weiß das.
* Und dann wird vermutlich wohl richtig abkassiert? Und auch wer mal versehentlich oder 135 fährt, ist dann wohl nicht sicher vor immer teureren Bußgeldern?
* Ein Mindest-Tempo auf der linken Spur ist sicher das, was wirklich die wenigen von wenigen Rasern verursachten Unfälle verringern würde! (Die sich mit Porsche und entspr. Brieftasche auch nicht an 130 halten werden!)
* Oft wird auch vergessen, daß Autos, die fürs (auch mal) schnellere Fahren gebaut wurden, z.B. sehr viel kürzere Bremswege haben und nur deshalb auch unter 100 viel sicherer für andere Verkehrsteilnehmer sind; fast immer ist auch deren Fahrer geübter und fährt verantwortungsbewußt ! (Natürlich gibt es auch einzelne, wenige Raser; aber die wird es wie im Stadtverkehr und in Zone 30 immer geben).
3. Individuelle persönliche Gründe:
* Wer so etwas fordert, der muß sehr wahrscheinlich nicht täglich zu seiner Familie heimfahren, wo Frau, Kinder und das mühsam finanzierte Haus warten.
Für tausende, die später abends oder am Wochenende heimfahren wollen (müssen), bleibt weniger Zeit. - Gut, wenn ein Tempolimit wirklich deutlich was bringen würde. Es bringt aber ganz offensichtlich null Klimaschutz und so schon mehr Nachteile als Vorteile!
FAZIT:
Es ist immer wieder unglaublich, wie Nicht- oder Selten-Autofahrer, also auch gar nicht so wirklich Betroffene, die ganz wesentlich Betroffenen in deren Lebensqualität einschränken wollen.
Das ist noch extremer als wenn z.B. Nachbarn darüber entscheiden dürften, wer Kinder haben darf - schließlich sind die auch schädlich für ihre Umwelt, wenn sie mal lauter sind. Aber solche Leute, die ein Tempolimit fordern, sind wohl charakterlich einfach reine sture Egozentriker und fänden das genauso gut?
Statt andere zu schikanieren, sollten jene Tempomilit-Befürworter sich mal mit demselben Aufwand für Umweltschutz in Indien, China und den USA einsetzen, wo allein 1 einziges Unternehmen oder eine einzige Stadt schon eine x-fache Menge CO2 in die Welt bläst als man bei einem Tempolimit für ganz Deutschland sparen könnte.
Lieber Umweltfreund ! Für Umweltschutz und und und bin ich auch und ernsthaft. Aber ich denke doch auch mal etwas darüber nach statt dummen Parolen zu folgen.
Meine Tips:
1. Auch mal an erhebliche Folgen für andere denken, die viel mehr betroffen sind als Sie - und die SIE sicher auch nicht wollten, wenn Sie mal genauso betroffen wären.
2. Dann mal die Argumente und Zahlen kritisch hinterfragen, um zu sehen, wie unwesentlich diese spezielle Sache wirklich ist, wofür man hier kämpft.
3. Wägen Sie ab, ob Ihre Egozentrik oder Übereifer wirklich wichtiger sind als andere Interessen anderer.
3. Fragen Sie sich, ob Sie diesen Teil Ihrer Zeit und Engagement für die Umwelt nicht besser nutzen könnten — z.B. um (noch mehr) für richtigen Umweltschutz in den USA, China, Indien,… zu tun.
Mit besten Grüßen an alle anderen Freunde des Umweltschutzes, die es sicher auch gut meinen - aber vielleicht nicht an alles genug gedacht haben?
Nochmal nachdenken ?
Am 10. November 2007 um 15:47 Uhr
Wieviel Klimaschutz ? Zahlen sprechen klar für sich.
Von Befürwortern eines Tempolimits im Bundestag (also von Leuten, die - angeblich aus Umweltschutzgründen - PRO Tempolimit sind):
Zitat:
“Ein generelles Tempolimit von 130 Kilometer pro Stunde würde einen Rückgang der CO2-Emissionen von PKW auf Bundesautobahnen von etwa 6 Prozent bewirken.” (Quelle: Bundestagdrucksache 16/6932 vom 7.11.2007, Seite 2; Elektronische Vorabfassung; http://dip.bundestag.de/btd/16/069/1606932.pdf; aus Antrag einiger Mitglieder der Linken im Bundestag zum Tempolimit)
Mal bitte genau lesen. Schön formuliert, oder ? Jetzt aber bitte ruhig auch mit dieser (vermutlich ja eher noch zu hohen als zu niedrigen) Zahl mal einfach rechnen:
6% Reduktion von:
1. nur PKW ?!
2. dieser auch wiederum nur auf Autobahnen ?!
Das heißt also:
Alle! anderen Straßen in Deutschland, die ein Tempolimit haben (wo sich also gar nichts ändert), werden hier einfach nicht mitgezählt!
Ebenso wird der CO2 Ausstoß von LKW auch nicht mitgezählt - der sich genauso wenig ändern würde!
Die Reduktion bezogen auf den gesamten Straßenverkehr (PKW/LKW) geht also schon tatsächlich gegen 0% - nicht 6%!
Die Reduktion von CO2 bezogen auf ganz Deutschland (mit Industrie!, Verbraucher) ist dann noch einmal extrem geringer.
Die Reduktion von CO2 durch ein Tempolimit für die ganze Welt (und Deutschland) bewirkt also ungefähr soviel, wie wenn “in China ein viertel Sack Reis umfällt”.
Wird jetzt vielleicht noch einer sagen: “Na gut, bringt dann eben nichts für die Umwelt. Setzt aber Zeichen.”
Mal ganz ehrlich. Wer ist wirklich so dumm zu glauben, daß in China oder Indien auch nur ein Kraftwerk weniger gebaut wird, die Einwohner aller Großstädte der, USA, Indiens, Australiens, und, und… ihre Klimaanlagen abschalten, nur weil die deutschen auf den noch ab und zu überhaupt nur freien 1% ihrer Straßen Tempo 130 Schilder aufstellen?
Dafür aber:
- haben viele Pendler in Deutschland nochmal 5, 10 oder 15 Stunden pro Wochen weniger mit ihrer Familie.
- Die deutsche Autoindustrie - mit allen Arbeitsplätzen, die auch indirekt daran hängen - verkauft in der ganzen Welt langfristig weniger (Argument: täglich erprobt bei hohem Tempo = Qualität! fällt weg).
So helfen Linke ihren Wählern?
Sind diese Politiker und Leute ehrlich engagierte Umweltschützer?
Oder wollen sie vielleicht einfach nur mehr Wähler, die sich mit solchen Prozent-Zahlen an der Nase herumführen lassen und deshalb NUR DENKEN, sie WÜRDEN Gutes für die Umwelt tun?
Bleibt nur zu hoffen, daß auch die letzten irgendwann mal erst denken und dann wählen.
Am 11. November 2007 um 01:32 Uhr
Ich bin strikt gegen das Tempolimit, aus mehreren Gründen:
Eventuellen Sarkasmus bitte ich im Vorfeld zu entschuldigen.
1. Weil das Umwelt-Argument Blödsinn ist. Ein wenig Gehirn-Akrobatik soll dies verdeutlichen. Der Anteil des CO2-Ausstoßes von Fahrzeugen in der BRD liegt bei ca. 12% (offizielle Statistik). Das umfasst aber den gesamten Ausstoß (sowohl im Stadtverkehr genauso wie auf der Landstraße, der Autobahn und so weiter). Wenn nun der Autobahn-Anteil bei beispielsweise einem Drittel liegt, verbleiben noch 4%. Die Hälfte der Strecke sei von vornherein begrenzt, z.B. auf 120kmh, da bringt kein Tempo 130 was. Dann haben wir noch einen Anteil von LKW in Höhe X, die eher selten die 130kmh knacken dürften. Von den verbleibenden Verkehrsteilnehmern fahren wiederum zwei Drittel nicht schneller als 130 kmh. Bei den paar verbleibenden Zehntelprozent an Autofahrern würde das Tempolimit eine Reduktion des CO2-Ausstoßes eine Reduktion von z.B. 10% bewirken… Bitte erläutern SIE, werte Grünen-, SPD- oder SED-…Pardon …“Die Linke“-Wähler mir, wie viel CO2 wir uns effektiv noch einsparen! Man wird sich vom Effekt her in einem homöopathisch kleinen Prozentbruchteil bewegen. Jeder, der also die billige Öko-Propaganda der entsprechenden Parteien glaubt, kann nicht wirklich viel Ahnung von der Realität haben! Isolieren Sie Ihre Parteizentralen ordentlich und Sie sparen nicht nur (Steuer)Geld, sondern mindestens so viel CO2 wie das unsinnige Tempolimit!
2. Verkehrssicherheit: Das Argument ist schlichtweg falsch. Nehmen Sie sich die Zeit und informieren Sie sich über FAKTEN. Kleiner Tipp: Versuchen Sie, sich folgende Fragen zu beantworten: In welchen Streckenabschnitten der Autobahn ereignen sich Unfälle am häufigsten? –Nicht in den „freien“ Abschnitten. Wo gibt es mehr Unfalltote, in Ländern mit Tempolimits oder hier in Deutschland? –Deutschland ist die falsche Antwort. Und so weiter… Die größte Gefahr geht doch nicht von der Geschwindigkeit aus, mit der man sich fortbewegt, sondern von dem verantwortungslosen Verhalten einiger Verkehrsteilnehmer! Auch ich bin gegen hirnlose Raserei. Allerdings muss ich einem freien Bürger so viel Verantwortungsbewusstsein zusprechen, dass er die angemessene entsprechend der Verkehrssituation selbst wählen kann. Tempo 220 bei freier Strecke sind keine Gefährdung!! Eine wahre Gefahr geht vielmehr von Berufsbesserwissern aus, die sich mit Tempo 80 auf die linke Spur setzen, nur um ein stärker motorisiertes Fahrzeug nicht vorbei zu lassen und dann so lange links bleiben, bis der nachfolgende Verkehrsteilnehmer gezwungen sein könnte, anderweitig zu überholen. Das bringt mich schon zum nächsten Argument:
3. Zum psychologischen Aspekt, wie er in dieser Diskussion schon mal angesprochen wurde. Ich denke vielmehr, dass der Neidfaktor bei der ganzen Diskussion einen immensen Einfluss hat. Ebenso wie gerade erwähnte Möchtegern-Weltverbesserer fühlt sich wohl auch so mancher Anhänger der entsprechenden Parteien provoziert, wenn er ein großes, teures Auto zu sehen bekommt. Aber der Besitzer dieses Fahrzeugs hat in der Regel hart und ehrlich dafür gearbeitet (und finanziert nebenbei bemerkt auch noch die Gehälter unserer „Volksvertreter“ mit). Vielleicht sollten einige Menschen ihre Grundhaltung gegenüber schnellen Autos nochmal überdenken und sich nicht gleich angegriffen fühlen! Man will doch nur Autofahren dürfen, das ist doch nichts Persönliches!
4. Die deutsche Automobilindustrie sichert Millionen Existenzen und somit Wohlstand und Freiheit in unserem Land. Wir bauen extrem effiziente und leistungsoptimierte Fahrzeuge hier in unserem Land. Rund ein Viertel der FuE-Aufwendungen in der BRD entstammen der Autoindustrie. Wir sind nicht umsonst ein High-Tech-Standort mit weltweit hervorragendem Ruf. Eine solche Politik gefährdet all dies!
5. Abschließend möchte ich sagen, dass sich wohl kein vernünftiger Mensch dem Nachaltigkeitsgedanken widersetzen kann. Ressourcenschonung –JA BITTE, aber das alles in vernünftigem Maße. Innovationsanreize für den Automotivesektor JA. Aber keine leichtfertige Zerstörung unseres ökonomischen Rückgrates und der Freiheit der Bürger durch hirnlose, populistische Propaganda!!
Am 26. Januar 2008 um 15:01 Uhr
ich hab mal ausgerechnet wie viel CO2 gespart werden würde. Das hab ich gelesen:Ein sofortiges Tempolimit auf 130 km/h erspart der Atmosphäre bis ins Jahr 2020 mehr als vierzig Millionen Tonnen Kohlendioxid. Bis 2020 sind es 13 jahre. In 13 Jahren werden 471,3 Gigatonnen CO2 ausgestoßen! 40 Mio t davon sind genau 0,008% (hihi)! Lächerlich!
Die einzigen Leute die das Tempolimit wollen sind Mütter die Angst um Ihre Kinder haben. Aber nur 6,2% der Unfälle passieren auf Autobahnen und 13% der Tödlichen Unfälle. Und davon geschehen 47 % aus “nicht angepasster Geschwindigkeit”! Naja…
Am 4. April 2008 um 08:22 Uhr
Ich würde beim Tempolimit sogar noch weiter gehen :
Wie hier schon bemerkt wurde ereignet sich nur ein kleiner Anteil der Unfälle auf Autobahnen. Eben - genau deswegen muss auch auf Landstraßen eine Temporeduzierung her 90 statt 100 und an Knotenpunkten 60 statt 70
Zum Thema, die Befürworter des Tempolimits sollen sich doch mal in die Lage der”armen” Pendler und Berufskraftfahrer setzen : andersrum ist wichtiger - sich das Leid auch nur eines EINZIGEN Betroffenen (und Angehörigen) von Geschwindigkeitsunfällen vorzustellen.
Immer wieder kommt das - pardon hirnrissige - Argument es würde ja fast nix bringen (für Sicherheit und Klimaschutz). Fast nix ist immer noch mehr als nix.
Und letztendlich ist jeder kleine Schritt wichtig. Denn seit wann geht es in der Politik und im Umweltschutz mit großen Schritten voran - das ist Träumerei.
Am 3. September 2008 um 23:24 Uhr
es kan auch sein das die klima sich in wärmere lender zu kalte verwandelt und in keltere lender erwärmt
Am 7. Dezember 2008 um 01:45 Uhr
Wirklich Verssicherheit kann es nur bei Temp 30 auch auf der Autobahn. Dies würde dann auch endlich Autofahrer auf die Bahn umsteigen lassen.