Ihre Meinung zum Tempolimit - 4
Hier können Sie Ihre Meinung zum Tempolimit auf Autobahnen niederschreiben, in sachlicher Form. Was halten Sie von einem generellen Tempolimit von 130 oder weniger? Hilft es dem Klima? Hilft es der Verkehrssicherheit?
Tags: Autobahnen, CO2, Klimaschutz, Klimawandel, Tempolimit, Verkehrssicherheit
Der Beitrag wurde am Sonntag, den 11. November 2007 um 22:20 Uhr veröffentlicht und wurde unter Ihre Meinung zum Tempolimit abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten.Bitte Bookmarken:





Am 12. November 2007 um 19:36 Uhr
“Tempolimit auf deutschen Autobahnen”.
Das wichtigste vorweg: Ich bin absolut dafuer.
- Staus werden so zu mindestens 60% komplett im Keime erstickt. Der aus Staus resultierende wirtschaftliche Schaden in Deutschland betraegt jaehrlich ca. 2 Milliarden Euro.
- Natuerlich senkt es den CO2 Ausstoß. Und um den entsprechenden Argumenten direkt entgegenzuwirken: “Ein Auto, das konstant 150 faehrt, stoeßt nicht merklich mehr CO2 aus als ein Auto, das konstant 120 faehrt” Diese Aussage ist so richtig, allerdings moege man mir die Autobahn zeigen, wo man schon bei geringem Verkehrsaufkommen 150km/h konstant fahren kann. Die Zahl dieser Autobahnen bewegt sich im unteren einstelligen Prozentbereich. Und das daraus entstehende Bremsen-Beschleunigen-Bremsen-Beschleunigen-etc. bewirkt einen immens hoeheren CO2-Ausstoß.
- Natuerlich senkt es auch die Anzahl der Unfaelle. Ich habe absolut kein Mitleid, wenn sich jemand selbst am Brueckenpfeiler zerquetscht, weil er zu schnell war. Das Problem hieran sind allerdings die Unschuldigen, die durch solche Idioten oft genug mit geschaedigt werden.
Es gibt einfach keine vernuenftigen Argumente gegen ein Tempolimit auf deutschen Autobahnen. Die meistgenannten sind schnell entkraeftigt:
“Es macht aber Spaß mit 250 ueber die Autobahn zu heizen”
Hallo? Spaß? In Zeiten von Rohstoffknappheit und Klimawandel ein Auto zum Spaß zu fahren zeugt von einem IQ nahe der Zimmertemperatur. Ein Auto bringt mich von A nach B und wieder zurueck. Mehr brauch ein Auto nicht sein. Und wer unbedingt schnell fahren moechte, der soll dies auf dem Nuerburgring tun. Tut aber keiner, weil er dann merkt, dass “Linkespurdraengeln” und “bis 80 im ersten Gang” herzlich wenig mit den dort gefordeten professionellen Skills zu tun hat.
“Ich komme aber viel frueher an, wenn ich schneller fahre.”
Schlicht und ergreifend auch falsch. Grundsaetzlich und einfach gerechnet mag diese Rechnung aufgehen, aber in der dazu benoetigten idealen Autobahn-Welt leben wir schlicht und ergreifend nicht. Wie eingangs schon erwaehnt, ist auch der Raser sehr regelmaeßig zur Geschwindigkeitsreduzierung gezwungen. Und so fuehrt er mit seinen Vollbremsungen eher noch zu einem Stau, anstatt schneller anzukommen.
Abgesehen davon, dass der Zeitvorsprung bei einer beispielsweise 100km langen Strecke (die ich jeden Freitag und Montag fahre und auf der nur schaetzungsweise 25km keine Geschwindigkeitsbegrenzung besitzen) selbst in der “idealen Autobahn-Welt” bei 20km/h mehr vernachlaessigbar ist.
Also: Je eher ein Tempolimit auf deutschen Autobahnen, desto besser. Vielen Danke fuer Ihre Aufmerksamkeit.
Am 13. November 2007 um 17:25 Uhr
ich finde ein tempolimit unsinn. wer sich richtig mit der technik auseinandergesetzt hat merkt das die geschwindigkeitsreduzierung keine co2 minderung bewirken kann. stattdessen will man lieber seine mündigkeit als bürger aufgeben und sich die verantwortung abnehmen lassen indem man es verbietet. aber nein. endlich kann man auch den bösen bösen bonzen auf der linken spur anzeigen wenn er schneller als 130 fährt. typisch deutsch. was in diesem land fehlt ist die verkehrserziehung. autofahren sollte ein miteinander statt ein gegeneinander sein. ich finds auch witzlos wenn ich mit meinen 1,3er motor der max 6l braucht aufeinmal langsamer fahren soll. der cayenne oder touran hat schon im leerlauf einen höheren co2 ausstoß.
grundsätzlich bin ich sehr für klimaschutz und gegen den kapitalismus der daran verdient. ich finde er aber fatal sich mit so “minderen” problemen aufzuhalten und schlimmeres nicht anzuklagen. mit so einer “selektiven” protesthaltung macht man sich lächerlich. wie der ökoaktivist der zwar in seinem t2 schön leute mitnehmen kann aber dank ungenutzem dachgepäckträger und überflüssigem ballast auf der ladefläche mehr co2 erzeugt als er merkt.
um co2 wirksam zu reduzieren sollte man weniger fleisch essen und das auto auch mal stehenlassen und die beine benutzen…. PEACE!
Am 18. November 2007 um 12:07 Uhr
Ich bin 48 Jahre alt und nehme seit meinem 18. Lebensjahr am Kraftfahrzeugverkehr
teil. Meine längste Tour am Stück waren 12000 km innerhalb 4 Wochen durch Südeuropa. Aber auch in anderen Regionen bin ich unterwegs gewesen. Schon in jungen Jahren war bei Wiedereinreise nach Deutschland hier eine agressivere
Fahrweise zu bemerken. Mittlererweile ist das Fahren auf Autobahnen durch den stetig zunehmenden LKW Verkehr und die zum Teil extrem hohen Geschwindig- keiten überhaupt kein Vergnügen mehr. LKW´s, Kleintransporter und Sprinter liefern sich heißeste Kopf an Kopf Rennen. Und dann natürlich die mitlererweile sehr vielen und schnellen Personenkraftwagen dessen Fahrer dann auf der Strasse ihren ganzen Frust vom Tage- Chef, Familie und weiss der Henker was noch alles auf der Strasse zu “bewältigen” versuchen. Besonders zum Feierabend ist das gut zu beobachten. Solange bis durch Unfall oder Stau dann nicht´s mehr geht. Wenn man dann aus diesen beiden letzten Gründen ewig steht und warten muss bis es weiter geht, haben plötzlich alle Zeit.
Ich frage mich schon seit Jahren wo das noch hinführen soll. Schuld an dieser Entwicklung ist natürlich in grossem Maße auch die Autoindustrie. Immer schneller,
immer größer (SUV & Co), 300,400, 500 PS, immer schwerer (nicht für den Luxus - sonder damit das Gefährt bei 300 km/h nicht auseinanderbricht).
Ich bin nicht generell gegen hohe Geschwindigkeit, aber gegen “Rennen” auf öffentlichen Starssen.
Wenn die maximale Geschwindigkeit auf den Autobahnen (am besten weltweit) auf 120 oder 130 km/h gesenkt werden würde gäbe es nur Vorteile (ausser den zum sinnlosen Rasen).
Weniger Lärm, weniger Unfälle und Strassenschäden, weniger tote Tiere, weniger Luftverschmutzung, weniger Luftverschmutzung und weniger Stress.
Aber die Verantwortlichen in Industrie, Politik und anderen Bereiche werden aus Angst um und Profitsucht, Wählergunst und Raffgier schon zu verhindern wissen
das sich die vielen “Weniger´s ” zu schnell umsetzen.
Am 19. November 2007 um 00:44 Uhr
Tempolimit…Nein Danke
Die Befürworter einer Geschwindigkeitsbegrenzung sind m.E nur neidisch auf die Leute, die sich ein schnelles Auto leisten können. Deutschland ist mit sicherheit der “Neidweltmeister”. Geschwindigkeitsbegrenzung heisst letztendlich, daß der Verkehr langsamer fliesst. Das wiederrum heisst, es befinden sich mehr Autos zu selben Zeit im selben Streckenabschnitt…… es enstehen mehr Staus und somit mehr CO2. Eine intelligente Verkehrsführung bringt hier wesentlich mehr Vorteile. Und warum soll ich nachts auf einer leeren Autobahn nur 130 fahren???? Es ermüdet mehr und das einzige “Pro-Argument” ist die Möglichkeit des Blutsaugers Staat noch mehr Bußgelder zu kassieren. Unsere Umwelt als Argument für ein Tempolimit zu nutzen zeugt von einer geradezu unglaublichen Verachtung der Wahrheit. Ob wir 130 oder 180 fahren spielt im Konzert der großen Umweltsenden eine derart verschwindent kleine Rolle, daß die Diskussion darüber Zeitverschwendung ist. Es könnten 0,3 % der durch Autos in deutschland verursachten Emissionen verhindert werden. Ich denke, daß es bezogen auf den weltweiten CO2 Ausstoss ca. 0,00000000000000000000001 % sind. Dann verbietet lieber das Halten von Zimmerpflanzen. Diese verursachen schließlich auch CO2.
Am 20. November 2007 um 12:28 Uhr
Ich bin für ein Tempolimit; es bringt ein leichtes Plus für die Umwelt und ein leichtes Plus für die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer.
Der Nachteil ist eine gewisse Einschränkung der persönlichen Freiheit, aber da müssen wir an viel wichtigeren Stellen so viel schlimmere Einschnitte erleiden, dass ich das sofort in Kauf nähme. Es gibt soviel sinnlose Regulierungswut und hier könnte es sich vielleicht wirklich mal lohnen.
Am 20. November 2007 um 16:03 Uhr
Unbedingt JA zum Tempolimit. Es funktioniert weltweit. Deutschland ist das einzige Land ohne Tempolimit. Fahren in Italien beispielsweise macht riesig Spaß. Deutschland wehrt sich ohne nachzudenken gegen sinnvolle Gesetze wie auch gegen den Nichtraucherschutz. Aber alles wird besser. Nach dem Rauchverbot kommt hoffentlich bals auch Tempo 130! Danke
Am 9. April 2008 um 07:47 Uhr
Die ganze Diskussion um ein Tempolimit regt mich auf. Da können 0,3 % des jährlichen CO2 Außstosses in Deutschland eingespart werden und schon holen alle die Umweltkeule raus wenn man bekennender Autoliebhaber und daher gegen ein Tempolimit ist.
Ich fahre jeden Sonntagabend ca 500km am Stück durch Deutschland. Natürlich ist da sehr viel Autobahn dabei. Durch die fehlenden LKW ist es absolut KEIN Prolbem dauerhaft über 160km/h zu fahren. 160 sind für mich auch kein Rasen auf einer fast leeren dreispurigen Autobahn. Übrigens fahre ich einen BMW 320d und brauche im Schnitt 6 Liter. Mit einer Tankfüllung komme ich immer über 1000 Kilometer.
So mancher Möchtegernöko in seinem Bully der mit 80 auf der rechten Spur herumkriecht kann von 6 Liter Verbrauch nur träumen.
Ein starres Tempolimit von 120 zeugt nur von Unwissenheit. Selbst in Italien und anderen Nachbarländern darf man mittlerweile 150 bzw 160 fahren. Der Trend geht international nämlich zu einer ANHEBUNG des Tempolimits. Denkt mal darüber nach wenn hier schon immer das Ausland als Maßstab genommen wird.
Meine Lösung:
Man sollte mehr Verkehrsleitsysteme einsetzen die die Geschwindigkeiten bei starkem Verkehr reduzieren und bei schwachem Verkehr wieder freigeben.
Ausserdem sollte man den Güterverkehr so weit wie möglich auf die Schiene verlagern und ein Überholverbor für LKWs auf Autobahnen mit 2 Fahrstreifen beschließen.
Am 1. August 2008 um 21:35 Uhr
erstmal hallo an alle.
eigendlich bin ich nicht so oft in foren unterwegs, aber hier will ich auch mal meinen senf dazugeben. wohne an der a7. Zwischen Göttingen und Hildesheim war bis April 2008 noch kein Tempolimit nur an wenigen Stellen war 120 und das war gut so. jetzt wurde der gesamte Streckenabschnitt mit 120 km/h von 6-20 h belegt (ca 90km), zusätzlich wurde das Überholverbot für LKWs eingeführt. Vor dem Dreieck Derneburg war kein Tempolimit jetzt ist dort eine 80 Zone. Ja ihr habt richtig gelesen, 80 auf der Autobahn wo vorher kein Tempolimit war. Keine Ahnung was solche Quantensprünge rechtfertigen…
Ich fahre dort fast jeden Tag, nach Gö zur Arbeit und nach Hildesheim zu meiner Freundin. Wohne ungefähr in der Mitte. Ich muss sagen seit April ist es die absolute Hölle geworden! Vorher konnte man hier durchgehend zu jeder Tageszeit locker 150 fahren mit Sicherheitsabstand und allen drum und dran. Das ich nicht falsch verstanden werde, ich bin kein Raser, fahre selbst nur einen Golf 2 aber das schafft er noch gut… Jetzt kann man froh sein, wenn man mal mit 110km/h voran kommt, alle Leute fahren nur noch links und lassen dich auch nicht vorbei. Die 100 km/h Fahrer versuchen verzweifelt die LKW Kolonen zu überholen. Mitlerweile macht die Autobahn dort den Eindruck als sei sie doppelt so voll wie Vorher.Mir kann niemand erzählen, dass das irgendwas für die Sicherheit bringt. Niemals! Der Sicherheitsabstand auf der Linken Spur existiert garnicht mer, jeder versucht sich nur noch durch die künstliche Verkehrsbehinderung durchzuwursteln. Ich kanns nicht oft genug sagen, es ist die absolute Katastrophe! Welcher Weltverbesserer sich das wohl wieder ausgedacht hat…
Niedersachsen scheint sowieso der Anführer der Überregulierungen zu sein. Liefer oft in ganz Deutschland Ware aus und ich muss sagen in anderen Bundesländern scheint es nicht so schlimm zu sein wie hier bei uns.
Ein Tempolimit halte ich für überflüssig oder besser: “Es ist der totale Blödsinn!” mir ist es ein Rätsel wieso SPD und Grüne sich dafür einsetzen, von einem Tompolimit profitiert niemand weder die Sicherheit noch die Umwelt. Institute und Verkehrsexperten sagen doch, dass der CO2 Ausstoß bei einem Tempolimit von 130 sogut wie gleich ist. Wer beschutzt uns noch vor den ÖKO-Spießern ? Die kennen anscheinend keine Grenzen mehr… Es kommt mir sowieso so vor als würden Tepolimit Befürworter Gründe bei den Haaren herbeiziehen. Und immer schön unter dem Aspekt der “Sicherheit”, dass sich auch niemand beschweren kann. Für mich ist das Tempolimit ein Instrument sozialistischer Gleichmachung und gehört nicht in unseren Staat. Die Bürger sollen einmal mehr Angepasst werden, keiner darf aus der Reihe tanzen, der Hund muss an der Leine gehen! Was ist hier eigendlich los ? Wünschen sich manche die DDR zurück ? Eine Regulierung mehr die keiner braucht.
Viele Befürworter kennen doch irgendwie nur zwei Gründe:
1. Neid, “ich kann mir kein schnelles Auto leisten und kann deshalb nicht schnell fahren, also darfst du es auch nicht.”
2. “Aber in anderen Ländern ist das auch so!…” In anderen ist die Fahrbahneigenschaft oft viel schlechter, z.b. in der Schweiz ist die standart Spurbreite viel geringer und wer schon mal in holland unterwegs war kann ein Lied über die Schlaglöcher singen.
Es ist doch komisch, dass die Fahrzeuge immer sicherer, die Straßen immer besser und die Geschwindigkeitsführung immer langsamer wird.
Ihr könnt nur beten, dass es auf eurer Autobahn nicht so wird wie hier bei mir, das wünsch ich niemandem der jeden Tag zur Arbeit fahren muss, brauch jetzt immer 10 min länger, bin irgendwie angespannt, wenn ich ankomme und am Benzinverbrauch hat sich durch das ewige abbremsen und beschleunigen auch nichts getan.
bis bald. gruß
Am 3. März 2009 um 17:28 Uhr
Meine Meinung zum Tempolimit stimmt in vielen Punkten mit der vom Jörn überein. Insbesondere die Frage: “Wer beschützt uns vor den Öko-Spießern!”, spricht mir seit Jahren aus dem Herzen. Diese Gruppe Menschen sind im Prinzip sehr naiv, d. h. sie leben in ihrer eigenen, paradiesähnlichen Welt, haben von der Realität keine Ahnung und glauben sektenähnlich, dass in allen Dingen nur sie recht haben und alle anderen Menschen sind dumm. Sind sie dann an der Macht, verhalten sie sich dann auch noch oberlehrerhaft . Diese Kombination ist sehr gefährlich für den Rest der Gesellschaft. Wenn sie also den Blödsinn über den CO2-Ausstoss fest glauben und an die Macht kommen, werden sie versuchen, ein Tempolimit auch in Deutschland durchzusetzen. Wenn man das in unserem Demokratiesystem verhindern möchte, darf man sie nicht mehr wählen.
Dass es bei uns es auf den Autobahnen nicht wie gewünscht funktioniert, mit Geschwindigkeitsbeschränkungen den Verkehrsfluss zu verbessern, sondern der Verkehrsfluss sich verschlechtert, sieht man am eindrucksvollsten auf den Autobahnen am Wochenende bei einer 3-spurigen Autobahn,Tempolimit 130. Auf der rechten Spur fährt so gut wie niemand, außer Lastwagen mit Sondergenehmigung. Auf der mittleren Spur fahren einige mit etwas höherer Geschwindigkeit als der Lastwagen und bilden eine Fahrzeugkette mit stop and go ca. 70-90 km/h. Auf der linken Spur entsteht ein Stop and Go- kette von 70-110 km/h. Der Verkehr fließt durch das Verhalten des deutschen Autofahrers nicht. Das ist die Realität. Solange der deutsche Autofahrer sich nicht anders verhält, macht eine Geschwindigkeitsbegrenzung absolut keinen Sinn, sondern verschlechtert die Situation. Siehe Kommentar von jörn.
Gruss
H.J. Fischer
Am 11. Mai 2009 um 18:16 Uhr
Es wäre schön wenn zunächst einmal die vielen Vorschriften und Gebote der StVO eingehalten würden: Vorhandene Tempolimits, Sicherheitsabstand, Rechtsfahrgebot. Geschwindigkeiten von 170 oder gar 200 km/h sind doch ohnehin kaum möglich. Hohes Verkehrsaufkommen, notorische Mittelspur- und Linksfahrer sowie immer neue Baustellen lassen schnelles Fahren kaum zu. Von pauschalen Verboten und Bevormundung bin ich nicht zu überzeugen. Wenn ich Sonntag früh auf leeren dreispurigen Autobahnen bei 170 km/h kriminalisiert werde, finde ich dies unerträglich. Ich werde dann nicht mehr alle drei Jahre einen neuen Audi oder BMW erwerben. Statt dessen werde ich acht Wochen unbezahlten Urlaub nehmen und öfter ins Ausland fliegen. Dem Staatshaushalt fehlen dann Lohnsteuer und Sozialabgaben. Den Herstellern und Werkstätten entgehen zehntausende von Euro, auch Mineralölsteuer und Umsatzsteuer fehlt dem Staat.
Am 30. August 2010 um 00:18 Uhr
Ich bin absolut gegen ein Tempolimit.
1.Ich zahle Steuern für mein PKW und wer ein Auto hat weiss was der Staat kassiert.
deshalb gilt für mich “Freie Fahrt für Freie Bürger!!”
2.In anderen EU Ländern gibt es Tempolimits mit auch nicht größeren Unterschieden
von wegen Umwelt und Verkehrsunfällen.
3.Alle Welt beneidet uns darum - The German Autobahn -worlds fastest Highway!!
Also was spricht dagegen wenn ich auf der neuen A38 (Göttingen-Halle) 220 km/h fahre da ist eh nie was los !!
Am 6. April 2011 um 09:18 Uhr
Ich bin von einem generellen Tempolimit nicht überzeugt.
Der hohe Sprit Verbrauch resultiert schließlich nicht aus dem schnell Fahren sondern aus dem häufigen Abbremsen und wieder beschleunigen. Das kann jeder nachvollziehen der einen Bordcomputer in seinem Auto hat. In jedem mir bekannten Auto verbraucht man wenn man Hundert fährt nicht weniger als die Hälfte als wenn man Zweihundert fährt. Selbst wenn man nur die Hälfte an Kraftstoff verbrauchen würde hätte man auch keine Sprit ersparniss weil man doppelt solange fährt (Auf Zeit gerchnet).