Klimawandel auch natürlich?
Im Fachmagazin “Nature” wurde jetzt eine Studie veröffentlicht, in der es heißt, die drastische Erwärmung der Arktis könnte Wissenschaftlern zufolge auch auf natürliche Ursachen zurückgehen. Forschungsergebnisse deuteten darauf hin , dass es neben dem vom Menschen verursachten Klimawandel einen natürlichen, periodischen Anstieg an Energie in der Atmosphäre gebe. Dieser von Nord nach Süd verlaufende Energietransfer beruhe auf Stürmen jund Meeresströmungen. Weil sich die Luf in großen Höhen deutlich stärker erwärme als in Klima-Modellen berechnet, stecke hinter den Veränderungen in der Arktis möglicherweise mehr als der Klimawandel, bereichtet “Nature”.
Im Sommer 2007 verloren die Arktis und Grönland mehr Treibeis und Masse an Eisdecke als jemals zuvor. Im arktischen Meer wurden im September 2007 23 Prozent weniger Treibeis registriert als beim letzten Rekord Tief. Die Eisdecke in Grönland verlor 19 Milliarden Tonnen mehr als bei der bisherigen Rekordmessung.
Rune Graveresen von der Uni Stockholm, einer der Autoren der Studie, erklärte, die Annahme natürlicher Ursachen stehe nicht im Widerspruch zur globalen Erwärmung.
Tags: Arktis, Atmosphäre, Eis, Eisdecke, globale Erwärmung, Grönland, Klima-Modellen, Klimawandel, Nature, Treibeis, Uni Stockholm
Der Beitrag wurde am Montag, den 7. Januar 2008 um 17:22 Uhr veröffentlicht und wurde unter Klimawandel abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten.Bitte Bookmarken:




