Klimaschutz - kein gutes Beispiel des Bundesumweltministers
Ein weitere Alleinflug in einer Regierungsmaschine der Bundeswehr am 8. August 2007 hat Bundesumweltminster Gabriel von der SPD erhebliche Kritik eingebracht. Der Minister hatte an diesem Tag den Urlaub auf Mallorca auf Wunsch von Kanzleramtschef de Maizière unterbrochen, um an der Kabinettssitzung teilzunehmen. Regierungssprecher Wilhelm bestätigte dies, wies aber die Verantwortung für die Inanspruchnahme der Flugbereitschaft der Bundeswehr allen dem Umweltministerium zu
Der Bundesumweltminister und sein Sprecher erklärten, eine Nutzung privater Fluglinien sei unmöglich gewesen. Die “Bild”-Zeitung hatte berichtet, der Solo-Flug des Bundesumweltministers habe die Steuerzahler 50.000 Euro gekostet. Gabriel erklärte, bei seinem Hin- und Rückflug sei es darum gegangen, die Beschlussfähigkeit im Kabinett sicherzustellen.
Für den Klimaschutz war dieser Flug des Bundesumweltministers jedoch sicher kein Vorbild.




