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Klimawandel wird teuer

Der Klimawandel wird teuer - nicht nur für die Natur, sondern auch für Deutschland und die Steuerzahler. Eine aktuelle Studie listet erstmals die Folgen der globalen Erwärmung für die einzelnen Bundesländer auf. Nach Berechnungen des DIW, des Deutschen Instituts für Wirtschaft, könnten auf die Deutschen insgesamt in den nächsten 50 Jahren Kosten von bis zu 800 Milliarden Euro zukommen. Die Schäden werden die armen Bundesländer wie Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt, Thüringen oder Bremen allerdings erheblich mehr belasten als die wohlhabenden Länder NRW, Bayern oder Baden-Württemberg. Eine DIW Energieexpertin erklärte: “Gemessen an ihrer Wirtschaftskraft sind wirtschaftsschwache und kleine Bundesländer fünfmal so stark betroffen.” Allein NRW muss sich allerdings bis zum Jahr 2058 auf Kosten von 75 Milliarden Euro einstellen.

Die Prognose des DIW wurde von Seiten der Meteorologen gestützt. Nach den Wissenschaftlern, die beim dritten Extremwetterkongress in Hamburg zusammen kamen, müssen die Deutschen zukünftig mehr mit Dürrephasen  und Starkregen rechnen. Nach Meinung des DIW werden die Folgen des Klimawandels regional sehr unterschiedlich ausfallen. Im Norden werden die Temperaturen steigen, in Mitteldeutschland extreme Niederschläge im Herbst und Winter zunehmen. Süd- und Ostdeutschland müsse sich auf Dürreperioden einrichten.

Ein deutliches Zeichen für die globale Erwärmung wurde am Südpol entdeckt. Am 26.03.2008 wurde bekannt, dass Ende Februar in der Antarktis ein gigantischer Eisblock von 41 Kilometern Länge abgebrochen  ist. In der Antarktis waren die Temperaturen innerhalb von 50 Jahren um 2,5 Grad gestiegen.  . Unter Klimaforschern ist die These allerdings umstritten. Ein Forscher von der Universität Frankfurt erklärte am Rande es Extremwetterkongresses, es gebe kein Indiz dafür, dass das Eis am Südpol schmelze. Es könne auch sein, dass das Eis dort zunehme und das Eis durch einen starken Schub weggebrochen sei.

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Der Beitrag wurde am Freitag, den 28. März 2008 um 09:33 Uhr veröffentlicht und wurde unter Klimawandel abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten.

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