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Die persoenliche Klimabilanz

Die persönliche Klimabilanz, die CO2-Bilanz, sieht bei jedem Menschen unterschiedlich aus. Im Durchschnitt ist ein Mensch in Deutschland jährlich für 11 t Treibhausgasemissionen verantwortlich. Das ist deutlich mehr als der weltweite Durchschnitt von 3,8 t. Lediglich 2,5 t pro Kopf sollen langfristig verträglich sein.  Die Frage, die sich somit stellt, lautet: Wie kann man seine Klimabilanz verbessern?

Die Antworten:

Wer öffentliche Verkehrsmittel nutzt, spart bei einer Jahresfahrleistung von 15.000 km 1,6 t CO2 im Jahr. Also Busse, Bahn oder das Fahrrad anstelle des Autos benutzen.

Auch für die Fahrt in den Urlaub sollte man die Bahn benutzen. Im Gegensatz dazu: ein fünfstündiger Flug schlägt mit über 5 t in der Klimabilanz zu Buche. Das sind 50 Prozent des gesamten bundesdeutschen Durchschnitts.

Man sollte klimaschädliches Essen vermeiden. Auch wenn man es nur schwer glauben kann: Unser Essen hat einen großen Einfluß auf die persönliche CO2 Bilanz. So sind Rinder etwa weltweit der größte CO2 Produzent. Bevor ein Tier schlachtreif ist oder Milch liefert, verbraucht es große Pflanzenmengen, deren Anbau CO2 verursacht.  Wer sich vegetarisch ernährt und auf regionale Produkte zurückgreift, spart jährlich durchschnittlich 1,33 t CO2

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Der Beitrag wurde am Freitag, den 30. Mai 2008 um 08:37 Uhr veröffentlicht und wurde unter Klimaschutz abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten.

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Ein Kommentar zu “Die persoenliche Klimabilanz”

  1. Atmosfair

    Hallo,
    es gibt aber auch einen anderen Weg, seine persönliche Klimabilanz auszugleichen, wenn man also nichts einsparen kann, weil man z.B. eine Geschäftsreise machen muss. Da ist zum einen atmosfair. Wenn z.B. ein Flug nach den USA hin und zurück 4000 kg CO2 pro Kopf verursacht, kann man seine persönliche Klimabilanz dadurch ausgleichen, dass man sich beispielsweise für 100 Euro an einem Projekt im brasilianischen Regenwald beteiligt. Dahinter steckt der Gedanke, dass die persönlich verursachte Klimabelastung an anderer Stelle durch eine ökologisch sinnvolle Maßnahme kompensiert wird. Gerade der Flugverkehr trägt heute mit ca. 10 Prozent zur globalen Erwärmung bei. Es ist aber nicht allein das CO2, das Kohlendioxid, das durch das Verbrennen des Kerosins entsteht. Auch die großen Flughöhen sind umweltschädlich fürs Klima. Denn es entstehen Kondensstreifen und Schleierwolken durch die Flugzeugabgase, die örtlich besonders stark zur Erwärmung beitragen. Diese lokalen Effekte kann man nicht ausgleichen.

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