China auf Platz 1 der Klimasünder
Europa steht im Kampf gegen den Klimawandel alleine da und, wie es aussieht, auf verlorenem Posten. Die CO2 Emissionen sind in den vergangenen Jahren rapide gestiegen und nun auf ein neues Rekordmaß geklettert - und das der Angst vor der Erderwärmung zum Trotz. Seit dem Jahr 2000 ist der Treibhausgasausstoß vier Mal schneller angewachsen, also in den 1990er Jahren. Schlimm ist, dass gleichzeitig die natürlichen CO2-Speicher geschwächt wurden und werden.
Die USA als bisher größter Klimasünder wurden jetzt von der VR China überflügelt. Weissenschaftler des GCP, des Global Carbon Project, stellten in Paris und Washington einen Bericht vor. Sie schlagen Alarm. Die vom Weltklimarat im Jahr 2007 als Horrorszenario vorgestellt Prognose wird aller Voraussicht nach noch übertroffen werden. Der IPCC hatte einen Temparaturanstieg bis zum Jahr 2100 um bis zu 6,3 C prognostiziert, sollte der CO2 Ausstoß nicht vermindert werden.
GCP-Direktor Pep Canadell erklärte, die Kohlendioxidemissionen aus der Nutzung folliler Brennstoffe habe im Jahr 2007 beinahe die Schwelle von 10 Milliarden Tonnen erreicht. Angesichts der Bemühungen zum Klimaschutz sei das sehr überraschend und besorgniserregend.
Selbst die gebremste Wirtschaft hat keine dämpfende Wirkung auf den Ausstoß von CO2: Allein von 2006 bis 2007 sei der CO2-Ausstoß um 3 Prozent angestiegen. Der Anteil von CO2 in der Atmosphäre hat 383 Teile pro Million erreicht. Das ist der höchste Wert seit mehreren Millionen Jahren. Ein stärkeres und lauteres Alarmzeichen vor der Kyoto-Folgekonferenz in Kopenhagen im Jahr 2009 kann man sich nicht vorstellen. Auf der Kyoto Folgekonferenz müssen die USA und die Schwellenländer für verbindliche Reduktionsziele gewonnen werden. Denn ausschließ in den europäischen Staaten konnte im Jahr 2007 der CO2 Ausstoß gemindert werden. In Dänemark ging er um 8 %, in Deutschland und Großbritannien um 3 %, in Frankreich um 2 %.
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Tags: China, CO2, Kyoto, USA, Weltklimarat
Der Beitrag wurde am Dienstag, den 30. September 2008 um 13:23 Uhr veröffentlicht und wurde unter Klimawandel abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten.Bitte Bookmarken:





