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Archiv der Kategorie ‘Klimawandel‘

Antarktis schmilzt

Freitag, den 28. März 2008

In der Antarktis ist eine riesige Eisfläche, die etwa sieben Mal so groß wie Manhattan ist, vom Schelfeis abgebrochen. Die Platte hat nach Angaben des US-Eis- und Schneedatenzentrums NSIDC eine Größe von 41 mal 2,5 Kilometern. Das Stück habe sich bereits am 28.02.2008 von der Südwestseite des Wilkins-Schelfeises gelöst. In der Folge sei eine Eisfläche von 405 Quadratkilometern auseinandergebrochen. Insgesamt haben sich damit rund 500 Quadratkilometer Eis abgelöst - das entspricht etwa dem doppelten der Fläche der Stadt Frankfurt am Main.

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Klimawandel wird teuer

Freitag, den 28. März 2008

Der Klimawandel wird teuer - nicht nur für die Natur, sondern auch für Deutschland und die Steuerzahler. Eine aktuelle Studie listet erstmals die Folgen der globalen Erwärmung für die einzelnen Bundesländer auf. Nach Berechnungen des DIW, des Deutschen Instituts für Wirtschaft, könnten auf die Deutschen insgesamt in den nächsten 50 Jahren Kosten von bis zu 800 Milliarden Euro zukommen. Die Schäden werden die armen Bundesländer wie Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt, Thüringen oder Bremen allerdings erheblich mehr belasten als die wohlhabenden Länder NRW, Bayern oder Baden-Württemberg. Eine DIW Energieexpertin erklärte: “Gemessen an ihrer Wirtschaftskraft sind wirtschaftsschwache und kleine Bundesländer fünfmal so stark betroffen.” Allein NRW muss sich allerdings bis zum Jahr 2058 auf Kosten von 75 Milliarden Euro einstellen.

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Klimawandel auch natürlich?

Montag, den 7. Januar 2008

Im Fachmagazin “Nature” wurde jetzt eine Studie veröffentlicht, in der es heißt, die drastische Erwärmung der Arktis könnte Wissenschaftlern zufolge auch auf natürliche Ursachen zurückgehen. Forschungsergebnisse deuteten darauf hin , dass es neben dem vom Menschen verursachten Klimawandel einen natürlichen, periodischen Anstieg an Energie in der Atmosphäre gebe. Dieser von Nord nach Süd verlaufende Energietransfer beruhe auf Stürmen jund Meeresströmungen. Weil sich die Luf in großen Höhen deutlich stärker erwärme als in Klima-Modellen berechnet, stecke hinter den Veränderungen in der Arktis möglicherweise mehr als der Klimawandel, bereichtet “Nature”.

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Klimawandel - Bundesamt warnt

Montag, den 7. Januar 2008

Der Klimawandel bedroht in Deutschland Tierarten und Pflanzenarten zu tausenden. Nach vorläufigen Studien könnten 5 bis 30 Prozent aller einheimischen Arten für immer verschwinden. Das ist die Aussage der Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz, Beate Jessel. Besonders betroffen von der Erderwärmung seien Arten, die in Gewässern, Mooren, im Hochgebirge oder an der Küste lebten, erklärte die Präsidentin. “Hier sind bei manchen Arten bereits erkennbare Veränderungen zu verzeichnen.”

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Klima-Konferenz auf Bali

Mittwoch, den 5. Dezember 2007

Die internationale Klima-Konferenz vom 03.-14.12.2007 ist auf der indonesischen Insel Bali eröffnet worden. Die Klimapolitiker (bis zu 10.000!) tagen in Nusa Dua, einem Dorf aus der Retorte im Süden Balis - zwei Wochen lang. Die Klimakonferenz soll den Weg für ein neues Klimaabkommen frei machen. Ihr Ergebnis ist offen.

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Klimawandel in Deutschland

Sonntag, den 25. November 2007

Die Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) hat davor gewarnt, die möglichen Auswirkungen des Klimawandels für Natur und Flusslandschaften in Deutschland zu unterschätzen. “Die zu erwartenden Folgen werden regional unterschiedlich, aber zum Teil sehr deutlich zu spüren sein.” Modellrechnungen wiesen darauf hin, dass sich der regionale Wasserhaushalt der Landschaft verändere, so etwa in Bayern und Baden-Württemberg. Besonders gravierende Veränderungen seien bei Flüssen und Auen zu erwarten. Der für intakte Flussökosysteme wichtige Wechsel von Niedrig- und Hochwasser sei durch Laufverkürzungen und Flussverbauung bereits verändert. Die natürliche Pufferkapazität der Flussauen müsse wiederhergestellt werden. Je flexibler die Natur reagieren könne, desto besser könne möglichen Katastrophen begegnet werden. Es müsse der Weg zur Renaturierung von Flüssen und Auen und zum Wiederanschluss von Altarmen sowie zur Verbesserung der biologischen Durchlässigkeit der Fließgewässer müsse konsequent weiter begangen werden.

Klimareport - Klimakatastrophe

Dienstag, den 20. November 2007

Der Weltklimarat, IPCC, hat im Klimareport von Valencia festsgestellt, dass die Menschheit auf eine Klimakatastrophe zudriftet, die sie selbst verursacht und verschuldet hat. Der Klimareport der UN beruht auf einer Arbeit von über sechs Jahren. Der IPPC mit seinen 2500 Mitarbeitern erhält am 10.Dezember den Friedensnobelpreis für sein Bemühen, unmissverständlich vor der Erderwärmung zu warnen.

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Klimareport

Montag, den 19. November 2007

Der Weltklimarat geht davon aus, dass die Erde immer schneller in eine Klimakatastrophe hineingerät. UN Generalsekretär Ban Ki Moon erklärte, die Szenarien würden so erschreckend wie ein Science-Fiction-Film sein. Der UN Generalsekretär forderte die Politiker auf, j e t z t zu handeln.

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Neuwagen CO2 Ausstoss

Donnerstag, den 15. November 2007

Französische, italienische und japanische Autohersteller haben ihren Vorsprung beim Klimaschutz gegenüber den deutschen Konkurrenten weiter ausgebaut. Das zeigen die neusten Daten über die CO2-Werte der in Europa im Jahr 2006 verkauften Neufahrzeuge. Diese Daten wurden vom europäischen Verband für Umwelt und Verkehr »Transport and Environment« (T&E) heute in Brüssel der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Nach dieser Auswertung sind die Treibhausgas-Emissionen der von deutschen Herstellern verkauften Pkw im Jahr 2006 gegenüber 2005 um durchschnittlich 0,6 Prozent angestiegen. Dagegen haben französische und italienische Produzenten ihre Emissionen im gleichen Zeitraum um durchschnittlich 1,6 %, japanische  um 2,8 % gesenkt haben.

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Königreich Arktis

Montag, den 12. November 2007

Die Schönheit der Arktis bringt der Film Königreich Arktis näher; er läuftg gerade in den deutschen Kinos an. Der Film erzählt die Geschichte von Nanu und Seela, einem Eisbärjungen und einem Walrossbaby, ihrem Wachsen und Erwachsenwerden. Die Filmemacher kamen den Tieren in mehr als 10 Jahren Drehzeit so nahe, dass wir deren Leben hautnah mitzuerleben scheinen.

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