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Verein für soziales Leben e.V.

Archiv des Tags ‘Klimawandel’

Klimawandel weit weg?

Samstag, den 7. Juni 2008

Jeder spricht über den Klimawandel, über schmelzende Gletscher, Wirbelstürme, Dürren, steigenden Meeresspiegel. Das alles klingt bedrohlich, aber die direkten Auswirkungen auf Deutschland halten sich in Grenzen.

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CO2 Ausstoss gestiegen

Montag, den 21. April 2008

Der weltweite CO2 Ausstoß ist in diesem Jahrzehnt mehr als doppelt so schnell gestiegen wie in den 1990er Jahren. Die Kohlendioxid Emissionen, d.h. der globale Ausstoß des Treibhausgases aus fossilen Brennstoffen hat sich von 2000 bis 2006 um insgesamt 20 Prozent auf eine Gesamtmenge von 8,38 Milliarden Tonnen im Jahr 2006 erhöht. Das ist ein absoluter Negativrekord. Quelle ist das Earth Policy Institute in Washington. Der CO2 Ausstoß erlebt somit einen jährlichen Zuwachs von 3,1 Prozent; das sind mehr als doppelt so viel wie im vergangenen Jahrzehnt.

Bush verschiebt Klimagas-Reduzierung

Samstag, den 19. April 2008

US-Präsident Bush hat verkündet, die Emmissionsreduzierung auf das Jahr 2025 zu verschieben. Eine Verringerung der CO2 Emissionen vor 2025 sei nicht geplant, ebenso wenig wie gesetzlich festgelegte Obergrenzen, so Bush.  Einen globalen Pakt gegen den Klimawandel wird es deshalb wohl nicht geben. Bundesumweltminister Sigmar Gabriel nannte dies einen “Rückfall”. Die Demokraten in den USA erkärten, Bush befände sich auf einem “Gipfel der Unverantwortlichkeit”.

Australien setzt zeichen gegen Klimawandel

Montag, den 31. März 2008

60 Minuten Dunkelheit für den Klimaschutz gab es am vergangenen Samstag in Sydney. Um Punkt 20.00 Uhr Ortszeit, das waren 10.00 Uhr MEZ, sind die Lichter in der australischen Hauptstadt ausgegangen - für den Klimaschutz. Am Opernhaus wurden die Strahler abgeschaltet, ebenso an der Hafenbrücke und in Tausenden Häusern. Die australische Metropole wollte wie einige europäische Städte mit der dunklen Stunde auf Anregung des WWF, des World Wide Fund of Nature ein Zeichen gegen den Klimawandel setzen.

Wilkins Schelfeis bricht

Freitag, den 28. März 2008

Vom Wilkins Schelfeis hat sich ein über 400 Quadratkilometer großer Block gelöst.
Das Wilkins Schelfeis liegt ca. 1000 Kilometer vor der Südspitze Südamerikas an der südwestlichen antarktischen Halbinsel. Schelfeis schwimmt aber auf dem Meer, ist aber mit dem Eis am Land fest verbunden. Der Abbruch von Schelfeis wird wissenschaftlich genau untersucht, weil dadurch Gletscher beeinflusst werden, die den Meeresspiegel ansteigen lassen können. Nach Angaben von Wissenschaftlern wird der Meeresspiegel im Fall des abgebrochenen Wilkin-Schelfeises allerdings nicht angehoben, weil es ohnehin auf dem Ozean schwimme.

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Antarktis schmilzt

Freitag, den 28. März 2008

In der Antarktis ist eine riesige Eisfläche, die etwa sieben Mal so groß wie Manhattan ist, vom Schelfeis abgebrochen. Die Platte hat nach Angaben des US-Eis- und Schneedatenzentrums NSIDC eine Größe von 41 mal 2,5 Kilometern. Das Stück habe sich bereits am 28.02.2008 von der Südwestseite des Wilkins-Schelfeises gelöst. In der Folge sei eine Eisfläche von 405 Quadratkilometern auseinandergebrochen. Insgesamt haben sich damit rund 500 Quadratkilometer Eis abgelöst - das entspricht etwa dem doppelten der Fläche der Stadt Frankfurt am Main.

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Klimawandel wird teuer

Freitag, den 28. März 2008

Der Klimawandel wird teuer - nicht nur für die Natur, sondern auch für Deutschland und die Steuerzahler. Eine aktuelle Studie listet erstmals die Folgen der globalen Erwärmung für die einzelnen Bundesländer auf. Nach Berechnungen des DIW, des Deutschen Instituts für Wirtschaft, könnten auf die Deutschen insgesamt in den nächsten 50 Jahren Kosten von bis zu 800 Milliarden Euro zukommen. Die Schäden werden die armen Bundesländer wie Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt, Thüringen oder Bremen allerdings erheblich mehr belasten als die wohlhabenden Länder NRW, Bayern oder Baden-Württemberg. Eine DIW Energieexpertin erklärte: “Gemessen an ihrer Wirtschaftskraft sind wirtschaftsschwache und kleine Bundesländer fünfmal so stark betroffen.” Allein NRW muss sich allerdings bis zum Jahr 2058 auf Kosten von 75 Milliarden Euro einstellen.

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Klimawandel auch natürlich?

Montag, den 7. Januar 2008

Im Fachmagazin “Nature” wurde jetzt eine Studie veröffentlicht, in der es heißt, die drastische Erwärmung der Arktis könnte Wissenschaftlern zufolge auch auf natürliche Ursachen zurückgehen. Forschungsergebnisse deuteten darauf hin , dass es neben dem vom Menschen verursachten Klimawandel einen natürlichen, periodischen Anstieg an Energie in der Atmosphäre gebe. Dieser von Nord nach Süd verlaufende Energietransfer beruhe auf Stürmen jund Meeresströmungen. Weil sich die Luf in großen Höhen deutlich stärker erwärme als in Klima-Modellen berechnet, stecke hinter den Veränderungen in der Arktis möglicherweise mehr als der Klimawandel, bereichtet “Nature”.

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Klimawandel - Bundesamt warnt

Montag, den 7. Januar 2008

Der Klimawandel bedroht in Deutschland Tierarten und Pflanzenarten zu tausenden. Nach vorläufigen Studien könnten 5 bis 30 Prozent aller einheimischen Arten für immer verschwinden. Das ist die Aussage der Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz, Beate Jessel. Besonders betroffen von der Erderwärmung seien Arten, die in Gewässern, Mooren, im Hochgebirge oder an der Küste lebten, erklärte die Präsidentin. “Hier sind bei manchen Arten bereits erkennbare Veränderungen zu verzeichnen.”

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USA manipulieren Informationen zum Klimawandel

Mittwoch, den 19. Dezember 2007

Christine Todd Whitman war frühere Chefin des US-Umweltamtes EPA und gehörte zu den Vertrauten von Präsident Bush. Im Juni 2003 erklärte sie ihren Rücktritt - überraschend. Gründe nannte sie lange Zeit nicht. Laut Presseberichten hat sie nun ihr Schweigen gebrochen: Whitmann habe immer wieder unter dem Druck des Weißen Hauses gestanden, beim Thema Umweltschutz mit der Industrie behutsam umzugehen.

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